Tara gehört zu den älteren Jagdhunden, für die sich niemand interessiert. In Spanien werden diese gnadenlos aussortiert, da sie nicht mehr zur Jagd taugen und in Deutschland/Schweiz gehören sie nicht zu den "Vermittlungsfavoriten", da man sie in der Regel, aufgrund ihrer Jagdtriebes, nicht von der Leine lassen kann und zudem viele der spanischen Jagdhunde schwerst traumatisiert sind, so dass diese oft scheu sind. All dies trifft auch für Tara zu, so dass sie jahrelang im spanischen Tierheim dahinvegetierte. Leider wurde bei Tara auch ein hoher Leishmaniosetiter festgestellt. Tara hatte "Glück im Unglück", denn als wir auf Taras beste Freundin Varsi aufmerksam wurden und entschieden, dass wir Varsi zu uns auf den Gnadenhof hollen wollten, da kam Tara "ins Spiel", indem sie ihre Freundin Varsi rettete, siehe Geschichte von "Varsi". Somit durfte Tara zusammen mit Varsi bei uns einziehen. Tara ist nach wie vor scheu, aber dennoch eine sehr menschenbezogene Hündin, die immer in der Nähe ihrer auserkorenen Menschen sein möchte und zudem noch sehr gelehrig ist. Im Grunde genommen möchte Tara auch gern mal gestreichelt werden, doch es braucht noch Zeit bis sie das zulassen kann. Auf jeden Fall ist sie bei uns regelrecht aufgeblüht, jagt über die Wiesen und findet alles spannend, es ist eine Freude ihr dabei zuzusehen.
Aufgrund ihrer Leishaniose schlechten Haltung braucht Tara Medikamente und Spezialfutter. Bei Tara wurde 2020 ein Sarkom am Hinterlauf entfernt. 2022 kam das Sarkom zurück und musste erneut entfernt werden. Tara hat Krebs !
Meine Paten sind:
Ilona Arnhold