SANDY

SANDY


Sandy ist einer der vielen Hunde in Spanien mit erhöhtem Leishmaniosetiter, ohne jegliche Anzeichen für eine Erkrankung, aber mit dem Schicksal nie wieder das Tierheim verlassen zu dürfen, da niemand einen "kranken" Hund will. Wahrscheinlich wurde Sandy aufgrund ihres Leishmaniosetiters ausgesetzt, da sie in einem erbärmlichen Zustand auf der Strasse aufgegriffen wurde, abgemagert und so geschwächt, dasss sie sich kaum auf den Beinen halten konnte. Sandy, die das Überleben auf der Strasse nicht gelernt hatte, wäre dort elendig verhungert, wäre sie nicht, in letzter Sekunde, gefunden worden. Aufgrund ihres schlechten Ernährungszustandes wurde Sandy zunächst auf einer privaten Pflegestelle aufgepäppelt, die sie jedoch, nach kurzer Zeit, wieder verlassen musste und so kam sie ins völlig überfüllte spanische Tierheim. Sandy kam nur schlecht mit der Situation im Tierheim zurecht, die mangelnde menschliche Zuwendung und der ständige Rangkampf unter den Hunden, setzte ihr sehr zu. Nachdem Sandy jahrelang auf ein neues Zuhause wartete, ohne dass sich je jemand für sie interessierte, gab sie irgendwann die Hoffnung auf und nahm kaum mehr am Leben teil. Als dann auch noch ein Tumor bei ihr entdeckt wurde, bedurfte es keiner Diskussison mehr und wir nahmen Sandy sofort bei uns auf. Sandy ist jetzt unser treuer "Schatten", der uns auf Schritt und Tritt verfolgt, immer noch in der Angst, wir könnten sie irgendwann allein zurücklassen.


Sandy hat einen zertrümmerten Hinterlauf, der im Tierheim unbehandelt blieb. Deswegen erhält Sandy jeden Monat eine Injektion mit Librela um ihr die Schmerzen zu erleichtern. Ebenso werden ihre Blutwerte regelmäßig kontrolliert.


Meine Paten sind:

Sandra Zesiger und Peter Wicki


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