PEPE

PEPE


Pepe ist eine der vielen spanischen Podencos mit leidvoller und grausamer Vergangenheit. Pepe wurde mit eingewachsener Kette und einem eingewachsenem Strick am Hals vorgefunden, welches zu einer schlimmen Infektion geführt hatte. Zudem war Pepe nur noch Haut und Knochen als man ihn auf einem Feld vorfand, allerdings ließ er sich, trotz seines desolaten gesundheitlichen Zustandes, nicht von den spanischen Tierschützern einfangen. Es dauerte Wochen bis der schlaue Rüde endlich in eine aufgestellte Lebendfalle ging. Im spanischen Tierheim bekam Pepe schnell den Stempel "unvermittelbar", da er große Angst vor den Menschen hatte und man in Spanien leider nicht die finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten hat, sich um "verhaltensauffällige" Fellnasen zu kümmern. Dennoch hatten wir die Hoffnung nicht aufgegeben, doch noch ein Zuhause für Pepe zu finden und waren überglücklich, als wir eine Familie fanden, die bereit waren, einen "Angsthund" bei sich aufzunehmen. Leider wurde Pepe, aufgrund einer Trennung der Vorbesitzer, wieder zu uns zurückgegeben und somit kam er zu uns auf den Gnadenhof. Hier zeigt sich Pepe nach wie vor als sehr ängstlicher Hund, der sich ungern anfassen lässt und noch sehr viel Zeit braucht, um wieder Vertrauen in die Menschheit zu fassen. Pepe fühlt sich in unserer Hundegruppe wohl und genießt es auf unserem großen eingezäunten Grundstück Geschwindigkeitsrekorde zu brechen, daher steht er nicht mehr zur Vermittlung.

 

Pepe hat einen "nervösen Magen" und benötigt medikamentöse Therapie.

 

Meine Paten sind:

Leandra Bühler


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